Name: Sven Port

Beschäftigung: Gitarre

Instrument: Ibanez Artstar

Geburtsdatum: 23. 8. 72

Wohnort: Geiselbach

Job: CNC Techniker & Tagelöhner

Mail: sven@muzelbastards.com

 

 

 Bands, die ich weiterempfehle:

Pink Floyd (die Cyco-Helden), TOOL, Pearl Jam, Wes Montgomery, Helge Schneider, Frank Zappa, Helmet, New Model Army, Red Hot Chili Peppers, Guts Pie Earschot, Counting Crows, I mother earth, Led Zeplin, Django Rheinhard, Rosenberg Trio, Flanders Punch, Victims Family, PRIMUS, Portishead, Homungus Fungus, Mindset, Die Blutjungs, DePhazz, UFD, Add to nothing, Mahawishnu Orchestra und zu guter letzt Hans Söllner

 

Was mich stört:

Scheuklappendenken und –verhalten, Profilneurotiker, Dauerlinksfahrer auf der Autobahn, faschistoides Getue, aggressive Mitbürger, Religion/Fanatismus, Statussymbol Handy/Auto (Hey Leute, davon werdet ihr nicht besser oder schlechter sterben, wie jedermann) und arbeiten zu MÜSSEN (natürlich kann man sagen, du musst doch net arbeiten, aber um in dieser Scheißgesellschaft „mitzuschwimmen“ , bzw. die „Vorzüge“ des gesellschaftlichen Lebens auch in Anspruch nehmen zu können, muss man arbeiten, woher sonst kommt das Fett, von dem wir z. B. unsere Instrumente bezahlen.), Kommerz und Mitläufertum, die Identitätslosigkeit der Jugend von heute (schließlich beschränkt sich deren Identität auf ´s Handy und die ach-so-tollen tiefergelegten Golf's ), Disco- und Bierzelt-Niveau, Stammtischthemen, Politiker, denen die Bedeutung des Wortes „Politik“ scheinbar schon lange entfallen ist (Politik kommt irgendwie aus dem Griechischen und heißt soviel wie, der Allgemeinheit gutes tun, ihr zu nutzen. Ich weiß von keinem „Politiker“ der sich entsprechend verhält, deren Ziel ist doch, nach wie vor, sich in kürzester Zeit die fette Kohle in den eigenen Säckel zu schaffen und sonst nix.)

 

Arbeit:

Ich habe ehrlich gesagt, kein besonderes Interesse einer steten Tätigkeit nachzugehen, aber, wie wir ja schon festgestellt haben, muss man eben seinen Tribut an die Gesellschaft zahlen, um, auch ohne großes Interesse, an ihr teil nehmen zu können, wäre ich arbeitslos, könnte ich mir ja kein Auto mehr leisten, mit dem ich ja normalerweise auch zum Proben oder zu Gigs fahre, also : Um sich seine Freiheiten zu erhalten, ist man gezwungen sich, hoffentlich in geringem Maße, für niedere Sachen herzugeben. Das ist schließlich ein verdammtes Drittel meiner Lebenszeit, die ich zu Gunsten aller, verschenke. Meine Solidarität.

 

Freizeit:

Neben den Muzelbastards spiele ich auch noch bei meiner Ur-Band, Flanders Punch, früher waren wir „Collyflower“ und haben gelegentlich mit den Muzels gespielt, wodurch eine nette Bandfreundschaft entstand, zumal der Mika ein alter Kindergartenkollege von mir war. Musik steht eigentlich im Mittelpunkt meines Seins, hören, machen, spielen. Wenn gutes Wetter ist, bin ich am liebsten draußen und musiziere mit der Natur. Ansonsten bin ich ein Freund der Open-Air-Festivals im Sommer, einmal im Jahr muss das sein, auch wenn's Kommerz is.

 

Wie ich hierher kam:

An meinem ersten Arbeitstag im Neuen Jahr (2002) fand ich 'ne E-mail vom Hoffi, in der er fragte, ob ich vielleicht Lust daran hätte, bei den Muzels eine Gitarre zu bedienen. Ganz klar, ich hatte Lust, war aber gerade erst vor kurzem bei dem Projekt eines „Freundes“ beigetreten und stand in der Zwickmühle. Naja, nach einiger Überlegung war klar, dass ich zu den Muzels gehe und in kauf nehme, dass die anderen vielleicht etwas säuerlich reagieren, aber egal, es ist ja schließlich mein Leben. Und so beschloss ich dem Hoffi zuzusagen, bis jetzt die richtige Entscheidung, denn kurz darauf wurde ich von dem „Freund“ von dem „alten“ Projekt derb enttäuscht. Und jetzt bin ich offenbar der neue „Bastard“.