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Name: Holger Hofmann (Hoffi)
Beschäftigung: Bass
Instrument: esh sovereign
Geburtsdatum: 15. 2. 74
Wohnort: Langenselbold / Deutschland
Beruf: Schriftsetzer / Veranstaltunstechniker
Mail: hoffi@muzelbastards.com
Favourite Bands Neurosis, Primus, Melvins, Cranes, Fudge Tunnel, Sans Secours, Monster Magnet, Craving, Pole*, Helmet, Fear Factory, LagWagon, Suicidal Tendencies, Jazzkantine, 59 times the pain, Breach, Party Dictator, Deep Forest, Chickenpox, Colly Flower, Mouse on Mars, Cyndi Lauper
Die Band Unsere Musik ist für mich die Befreiung aus meinem alltäglichen Leben, aus den Verpflichtungen und Sorgen. Es ist für mich eine kurze Reise aus dieser Welt, und dies bedeutet mir sehr viel. Es ist der einzige Ausflug aus dem Leben, den ich mir leiste, die einzige Freizeitbeschäftigung, der einzige Luxus . Ohne sie würde mir sehr viel fehlen. Die Energie den Alltag zu überstehen. Mit dem unglaublichen Gefühl und der starken Energie die ich beim Spielen unserer Lieder spüre schöpfe ich neue Kraft. Die ganzen hier niedergeschriebenen Wörter hören sich für Aussenstehende wahrscheinlich sehr geschwollen an, geben aber meinem Empfinden Ausdruck, was für mich die Musik der Muzelbastards bedeutet. Ausdruck meiner Seele, meines Lebens. Ich bedanke mich bei den restlichen Bandmitgliedern, bei ehemaligen Musikern, bei Bands, mit denen wir spielten und bei allen, die uns unterstützt haben und in Zukunft unterstützen. Vor allem bei Jörg See für Rat & Tat.
Familie Familie ist ein wichtiger Punkt im Leben. Bis zu einem gewissen Alter weiss man dies nicht zu schätzen. Man versucht immer das Gegenteil von dem zu tun, was Familienangehörige sagen, da man glaubt, es besser zu wissen. Oft haben ihre Ansichten und Meinungen doch etwas wahres. Das wichtigste an einer funktionierenden Familie ist: wenn man ihre Hilfe braucht, dann kann man sich auf sie verlassen. Seit ich einen gewissen Abstand durch den Wegzug aus dem elterlichen Hause bekommen habe, weiss ich es zu schätzen, eine Familie zu haben. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner Familie für die Unterstützung bedanken.
Arbeit Arbeit ist das grosse Übel im Leben, auf das man angewiesen ist, um Geld zu verdienen. Zum Leben braucht man Geld, also braucht man Arbeit zum überleben. Diese nimmt meist einen Großteil unserer Zeit in Anspruch, die einem für die persönlich wichtigen Sachen fehlt, so dass diese oft zu kurz kommen oder ganz auf der Strecke bleiben. Arbeit kann Spass machen, wenn sie keine Pflicht ist und das Umfeld stimmt. Wird sie aber, wie so oft, zur Pflicht und ist keine Kür, wird das ganze schnell zur Qual.
Liebe Liebe ist so unreal, unbegreiflich und unbeschreibbar, dass man gar nicht so wirklich etwas darüber schreiben kann. Man kann ohne Liebe leben, aber sie gibt einem die Fülle im Leben, die Würze und vielleicht sogar den Sinn. Manchmal möchte man seine Gefühle am liebsten verdrängen können, aber diese Macht besitzt leider keiner, und wenn, dann tut er nur so. Liebe kann natürlich auch nur eine Lüge sein, an die man sich klammert, egal was passiert. Liebe macht blind, so abgedroschen es auch klingt. Man steigert sich in eine derartige Illusion hinein, dass man den Sinn zur Realität verliert. Man lässt sich verarschen, belügen und betrügen und merkt es nicht. Bekommt es, wenn man Glück hat von außen mitgeteilt, will es aber nicht wahr haben, ignoriert die Warnungen, weil man sich nicht vorstellen kann, dass jemand so eiskalt sein kann und einem dabei in die Augen schauen kann. Man denkt es wäre mehr, und am Ende war man nur ... wer weiss schon was.
Freizeit Freizeit, music, love & friends. Das Wertvollste was es gibt.
Freunde Sie sind ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ohne sie geht es nicht, mit ihnen manchmal aber auch nicht. Auf wenige kann man sich verlassen, auf viele leider nicht. Man sollte sich genau überlegen, wen man als Freund bezeichnet und sich ihm gegenüber auch so verhalten. Schnell kommt es zu Enttäuschungen. Das liegt vielleicht zum einen an anderen Auffassungen, das beide nur Menschen sind oder das man einfach die falsche Person als Freund angesehen hat. Verzeihen gehört zur Freundschaft, meistens braucht dies aber Zeit oder manchmal funktioniert es gar nicht. Im Moment weiss ich nicht mehr wen ich Freund, wen ich Bekannten nennen kann. Jedenfalls habe ich das Gefühl es sind verdammt wenige.
Unbequemste Erinnerung Manchen Leuten ungerecht oder nicht ehrlich gegenüber gewesen zu sein.
Schlimmste Erinnerung Da gibt es einige. Meistens ist man von einer nahestehenden Person enttäuscht worden. Bevor ich ins Detail abschweife; die Leute, die es betrifft, werden sich schon angesprochen fühlen.
Wichtigste Erfahrung Bei meinen Eltern ausgezogen zu sein und dadurch selbst mit meinem Leben zurecht zu kommen.
Hobbys Musik - konsumieren/kreieren/arbeiten, Fussball
Dinge, die mich stören Während meiner Arbeit habe ich mit einer Menge Musikern zu tun. Bei diesen Musikern gibt es eine ganz spezielle Sparte, ich bezeichne sie als Möchtegernmusiker. Diese Leute können alles, wissen alles, haben an allem etwas auszusetzen und haben nur das teuerste und beste Equipment. Und was machen sie damit? Sie covern Lieder von der Stange, vorgefertigt, ohne Kreativität. Es würde ja auch zu anstrengend sein, sich selbst hinzusetzen, Lieder zu schreiben und vor allem sich die Reaktion des Publikums zu erkämpfen und auf sich zu beziehen. Ich habe ja nichts gegen Coversongs, aber wenn dann sollte die ganze Band nicht darauf aufbauen und sie sollten eigene Interpretationen haben. Ein Lied sollte nicht einfach von Anfang bis Ende originalgetreu nachgespielt werden, sondern der Stil der Band sollte in das Coverstück miteinfliessen. Da stehen diese „tollen“ Musiker nun da mit ihren super Instrumenten und vergreifen sich an der Kreativität von Leuten, die sich getraut haben, etwas Eigenes zu machen und machen sich am besten noch lustig über Menschen, die sich trauen „eigene“ Musik zu machen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich kenne mittlerweile viele Cover-Musiker, die sehr nette Menschen sind und die ich auch sehr mag.
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